der schrei des engels

Gerade klingelte der Bote und brachte mir einen Karton mit neuen Belegexemplaren. Immer wieder aufregend und ein schöner Moment, wenn man das Projekt, mit dem man mehrere Monate verbracht hat und das man eigentlich sehr gut kennt – aber fast nur am Bildschirm und in der dortigen Schriftart, mit Zeilennummern und im Normseitenformat – plötzlich als gedrucktes Buch in den Händen hält.

Der Schrei des Engels ist der vierte Band einer Reihe um Zack Herry, die in Stockholm spielt und für mich die beste Mischung bereithält, die ein Thriller bieten kann. Spannung auf beruflicher und privater Ebene, sehr gut gezeichnete Figuren, die man irgendwie alle liebgewinnt, selbst die unsympathischen, dazu ein großer Bogen, der alle Bücher verbindet, aber Leser*innen der Einzeltitel nicht verwirrt zurücklässt. Alles in allem sehr, sehr gut gemacht – und jedes Buch für sich eine Freude zu übersetzen (was bei den zum Teil blutigen Schilderungen immer irgendwie komisch klingt, aber es ist einfach so klug und wunderbar geschrieben).

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